Quinte | Lothar

 

„Frei von semantischer Belastung, erkennbar ohne figurativ zu sein, und letztlich auch unbelastet von tradierten Symbolen, kann der Kunstfreund – und das ist Wunsch und Wille des Künstlers – ein kommunikatives, intellektuelles und emotionales Verhältnis mit dem Werk eingehen. ‚(…) der Künstler bietet sein Werk als Kreuzung zwischen ihm und dem Betrachter an. Das Gemälde wird offen, es spricht eine universelle, optische Kommunikation an‘ (18). Etwas vereinfacht gesagt, zur vollen Entfaltung der Kunst von Lothar Quinte bedarf es der Teilnahme des Betrachters.“ – Rudij Bergmann in „Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst“