DADAMAINO

 

Unter dem Namen Eduarda Emilia Maino kommt Dadamaino 1935 in Mailand zur Welt. Nach einem medizinischen Studium beginnt die junge Eduarda ihre künstlerische Laufbahn als Autodidaktin. Mit ihren geometrisch-abstrakten Arbeiten wird sie schon bald zu einer festen Größe in der vibrierenden Mailänder Kunstszen und bekommt 1959 in der Galleria dei Bossi ihre erste Einzelausstellung.

Die 1960er Jahre werden mit den experimentellen Arbeiten aus dem Bereich der kinetischen Kunst und Op-Art zu Dadamainos großer Zeit. Sie knüpft Kontakte zur „Gruppo Enne“, ist in den „Neuen Tendenzen“ aktiv, unterstützt die Gruppe „Azimuth“ um Castellani und Manzoni, verkehrt mit „Nul“ und „ZERO“. In dieser Zeit entsteht auch der Künstlername Dadamaino. Sie erlangte sehr früh internationale Aufmerksamkeit, ihre Arbeiten finden sich in zahlreichen Sammlungen weltweit, unter anderen im Tate Modern in London, der Peggy Guggenheim Collection in Venedig und der Stiftung für Konkrete Kunst in Deutschland. 1980 und 1990 nahm Dadamaino an der Biennale in Venedig teil.

Sie verstarb 2004 in ihrer Heimatstadt Mailand.

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